Source Tuning ®  

Die verlässliche Intelligenz des Körpers

Wir alle kennen sie: unsere inneren Bewerter*innen! Sie sitzen laut kommentierend in unserem Hinterkopf, mischen sich ein in unsere Rollengestaltung und wollen sich möglichst schnell ein ganz genaues, einordenbares Bild von unserer Figur machen. Und genau damit stehen sie uns so oft im Weg, wenn wir uns frisch und neu mit einer Rolle beschäftigen wollen.


Mit SourceTuning® stellen wir diese Bewerter*innen erst einmal in die zweite Reihe bzw. machen sie zu absichtslosen Begleitern. Und befragen stattdessen direkt unseren Körper, der den Charakter, die Eigenheiten und Spannungsfelder unserer Figur nämlich immer bereits ganz genau kennt.
 

Durch SourceTuning® erfahren wir sozusagen die emotionale Biografie einer Rolle direkt auf körperlicher Ebene und verknüpfen diese mit kraftvollen Bildern, auf die wir später auf der Bühne und am Set rasch wieder zugreifen können.
 

SourceTuning® ist eine Methode, mit der wir uns als Schauspieler*innen sehr schnell und verlässlich mit der Intelligenz unseres Körpers verbinden können. So gelingt es uns innerhalb kürzester Zeit, ein klares Bild für unsere Figur zu entwickeln, das wir dann jederzeit auf körperlicher Ebene wieder abrufen können.

 

Jens Roth entwickelte die Technik 2001 und wendet sie seitdem erfolgreich an. SourceTuning® konnte zum Beispiel die Schauspielerin Jördis Triebel darin unterstützen, ihre Hauptrolle für „Westen“ zu entdecken, für die sie 2014 beim Deutschen Filmpreis die Lola entgegennahm. 2015 wurde sie noch einmal für diesen Preis nominiert - für ihre Hauptrolle in „Ein Atem“, die sie ebenfalls mit SourceTuning® erarbeitete.

 

Es gibt wohl keine andere Methode, mit der man schneller in einen Charakter eintauchen und ihn in seinen Grundmotivationen und seiner Sinnlichkeit greifen kann. Denn: Der Körper „denkt“ komplex, aber nicht kompliziert.

vlnr.
Leila Müller, Jens Roth,
Jannika Pyttlich

Berlin, am 24. März 2019